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Joseph Jongen
Orgelwerke

Joseph Jongen Orgelwerke

Kat.-Nr. CD 820.205

Beschreibung

"Ich habe in einem gewissen Status geistiger Zufriedenheit gelebt. Ich habe mit Glauben und Leidenschaft für meine Kunst gearbeitet. Ich war vielleicht nie ganz zufrieden, aber ich habe mich brennend bemüht, in der Komposition meiner Werke höher und höher zu kommen, zu einem Ideal, was man aber nie erreicht, außer einem Bach, einem Beethoven oder einem Mozart. […] Musik verwandelt unser Sein, verleiht ihm Würde und erhebt die geringste unserer Taten und erhöht uns selbst, da wir in eine Welt der Poesie eintreten." Diese eigenen Worte Joseph Jongens gegen Ende seines Lebens zeigen sein persönliches Selbstverständnis der Musik. Obwohl er als großartiger Improvisator auf der Orgel gerühmt wurde, sah er seine Berufung mehr in der Komposition. Er schrieb für verschiedenste Instrumente und Besetzungen; 1897 errang er für seine Kantate "Comala" den Prix de Rome, was ihm Studienaufenthalte in Deutschland, Frankreich und Italien ermöglichte. Jongen beherrschte sowohl die alten musikalischen Formen als auch die aktuellen seiner Zeit. Trotz der Ermutigungen Eugéne Ysaÿes war er kein Erneuerer der damaligen zeitgenössischen Musik, sondern jemand, der die Vielfalt der Formen hinnahm und sie mit eigenem, neuem Leben füllte. So leuchten in vielen Stücken, die Jozef Sluys auf dieser CD aufgenommen hat, echt französische Klangfarben auf, die aus der Flächigkeit und Lichtfülle des Impressionismus herzustammen scheinen und die die vorherige Schwere der Orgelsymphonik auflösen in ungewohnte Leichtigkeit. Im Dualismus der ersten beiden Stücke Toccata Des-Dur op. 104 und Chant de Mai As-Dur op. 53 Nr. 1 wird das besonders greifbar.

18,00 Euro*

 
 
 

* Alle Preise pro Stück inklusive Mehrwertsteuer zuzüglich Versandkosten.

 
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